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Juſt auf Poitiers wollen wir zu ſprechen kommen.
Der Prinz von Wales, bekannter unter dem Namen der ſchwarze Prinz, von der Farbe ſeiner Rüſtung, verwüſtete die ſüdlichen Provinzen Frank⸗ reichs, wo er die Guyenne beſaß.
Die Guyenne beſtand aus den Lehen Gascogne, Armagnac, Fezenſac, Perigord, Poitou, aus der Graf⸗ ſchaft Angouleme und der Marche.
Dieſer prächtige Theil des Königreichs war durch die Scheidung Ludwigs VII von Eleonore von Guyenne, oder vielmehr durch die Vermählung dieſer Prinzeſſin mit Heinrich von Plantagenet in die Hände der Engländer gefallen.
Brauche ich zu ſagen, daß die Plantagenets, eng⸗ liſche Könige von franzöſiſcher Abſtammung, ihren Namen dem Ginſterzweig(genet) verdankten, welchen Gottfried V, ihr Ahnherr, in Friedenszeiten an ſei⸗ ner Faltenmütze, in Kriegszeiten an ſeinem Helm zu tragen pflegte?
Geboren an den Ufern der Loire, in dieſen ſchö⸗ nen Gefilden, wo der Ginſter gleich einem goldge⸗ ſticten Teppich die Berge von Anjou bedeckt, hatte Gottfried die Blume ſeines Heimathlandes über die Meere hinübergenommen und in ſeine Krone ver⸗ flochten.*
Der ſchwarze Prinz zog alſo ſengend und bren⸗ nend durch Languedoc. Er hatte von dieſem erſten Streifzug fünftauſend Wagen voll Beute nach Bor⸗ deaux gebracht; nachdem er ſodann ſeinen Raub in Sicherheit gebracht, hatte er einen neuen Zug durch die Rouergue, die Auvergne und das Limouſin an⸗


