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mandie, ſich nicht im Beſitz unſerer Könige befand, da ſie von Eduard IIMI, in Folge der Schlacht von Crecy, zurückerobert worden war.
Die andern, die Grafſchaft Auvergne, die Tou⸗ raine, Anjou, Maine, Berry, Valois, die Grafſchaft von Chartres, wurden von den Königen oft an ihre Söhne, Brüder oder Neffen als Apanagen verſchenkt und trennten ſich ſomit zeitweiſe von der Krone; auch war es mit dieſer Trennung vollkommen Ernſt, denn es geſchah zuweilen, daß der apanagirte Prinz mit der Mannſchaft und dem Geld ſeiner Apanage ſeinen König bekriegte.
Man halte uns dieſe Abſchweifung zu gut: ſie war nothwendig für diejenigen von unſern Leſern, die mit der Geſchichte nicht ganz vertraut ſein ſollten.
Der Dauphin Johann wurde alſo der Stiefvater eines Kindes, das, wie wir geſagt haben, beinahe mit ſeinem König an Macht wetteifern konnte; in die Rechte ſeiner Gemahlin eingetreten, wurde er der Verwalter der Güter ſeines Stiefſohnes.
Was den alten Philipp von Valois betrifft, ſo welkte er nach ſeiner Verheirathung von Tag zu Tag ab und ſtarb 1350 im Schloß Nogent⸗le⸗Rotrou.
Dauphin Johann wurde König von Frank⸗ rei
Die Geſchichte hät ihn unter dem Titel Johann der Gute in die Reihenfolge unſerer Könige ein⸗ getragen.
Man darf auf ſolche von der Geſchichte ertheilte Titel oder Zunamen keinen allzu großen Werth legen: die Geſchichte ſpricht nicht immer die Sprache, welche wir im 19. Jahrhundert ſprechen.


