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Paul Jones, der nordamerikanische Freibeuter : Roman / von Alexander Dumas
Entstehung
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30 Paul Jones

Paul's Schiffsmannſchaft unter Schreien und Fluchen auf dem

feindlichen Deck nieder. Aber all dieſes Geſchrei ward von einer Stimme übertönt, welche rief:

„Vorwärts, alles was lebt!“ Jetzt entſtand eine Scene der gräßlichſten Verwirrung; auf das ſchreckliche Getöſe des Geſchützes und der Gewehre folgte die k ſchneidende Waffe, die nicht viel Geräuſch macht, aber beſonders

in den Händen der Seeleute äußerſt verderblich iſt; mit Aexten ſpalten ſie einander die Köpfe, mit Meſſern zerfleiſchen ſie einander

die Bruſt, mit breiten Spießen nageln ſie einander an die Trüm⸗

mer der Maſte. Wohl fällt auch dann und wann während einer ſolchen Metzelei ein Piſtolenſchuß, aber einſam und wie beſchämt darüber ſich in dieſe Schlächterei zu miſchen. Das Gefecht, mit welchem wir es hier zu thun haben, dauerte unter der furchtbar⸗ ſten Verwirrung gegen eine Viertelſtunde; dann ſenkte ſich Eng⸗ lands Flagge und die Matroſen des Drachen ſtürzten durch die Oeffnungen der Batterien in den untern Schiffsraum hinab;

auf dem Verdecke blieben nur die Sieger, die Todten und Ver⸗ wundeten, mitten unter ihnen aber ſtand der Capitän der In⸗ diauerin, umgeben von ſeiner Mannſchaft; mit dem Fuße ſtand er auf der Bruſt des feindlichen Commandeurs, zu ſeiner Rech⸗ ten befand ſich der Lieutenant Walter und zur Linken der junge Gefangene, der ſeine Theilnahme am Siege dadurch benie 3 ſein Hemd vom Blute der Erſchlagenen ſtarrte.