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der nordamerikaniſche Freibeuter. 19
kunft geben; ich glaube nicht, daß er ſein Wort jemals gebrochen hat. Seine Freunde— denn die muß er haben, weil er ſonſt nicht auf den Poſten gelangt wäre den er einnimmt— ſind ſtets der Ueberzeugung geweſen, daß er ſeinem Schwur bis zum Tode treu bleibt. In dieſer Beziehung alſo— das kann ich Ihnen verſichern— iſt Paul ein Mann von Ehre. Kommen Sie jetzt zu Ihrer zweiten Frage, die Sie an mich richten wollten.“
„Ja, ich wollte wiſſen, ob er auch einem Befehl Sr. Ma⸗ jetät getreulich nachkommen werde.“
Vas für einer Majeſtät?“
„Aber, beſter Seecadet, Sie ſtellen hier Schwierigkeiten im Verſtändniß auf, wie ich das eher bei einem Sophiſten als bei einem Seemann ſuchen möchte.“
„Wie ſo? Bevor ich antworten kann, muß ich doch erſt wiſſen, worauf ich antworten ſoll! Haben wir nicht acht bis zehn Majeſtäten, die wohl oder übel auf den verſchiedenen euro⸗ päiſchen Thronen ſitzen? Da haben wir S. katholiſche Majeſtät,
die ſich Stück für Stück Karl's V. Erbſchaft entreißen läßt;
dann S. großbritanniſche Majeſtät, die ſich in ihrem Eigenſinn an Amerika anklammert wie Cynegirus an das Perſerſchiff, ſo daß wir ihr beide Hände abhauen müſſen, wenn ſie loölaſſen ſoll; dann kommt S. allerchriſtlichſte Majeſtät, die ich hochſchätze und verehre
„Die meine ich!“ unterbrach Manuel;„glauben Sie,
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