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Johanna, die Jungfrau von Orleans : historischer Roman / von Alexander Dumas. Dt. von Heinrich Bourdin
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Jungfrau von Orleans. 35

court erkannt hatte, war es ihr auch deutlich gewor⸗ den, daß die Stunde ihres Aufbruchs geſchlagen hatte. Sie hatte ſich in die Einſamkeit begeben, um nochmals ihre Stimmen um Rath zu fragen, entſchloſſen augenblick⸗ lich in's Feld zu ziehen, ſobald ſie es begehren würden.

3.

Lebt wohl, ihr Berge, ihr geliebten Triften, Ihr traulich ſtillen Thäler, lebet wohl! Schiller.

Jeannette ging über den Schnee dahin und ward von den Vögeln des Waldes umſchwebt, denen ſie Korn und Hanfſamen vorſtreute, wie dies Pierre ſeinen El⸗ tern an der Kirche geſagt hatte. Als ſie unter den ſeines Laubſchmucks beraubten Feenbaum kam, ließen ſich die Vögel darauf nieder und ſangen dem Herrn ihre Lob⸗ geſänge.

Vom Thurme ertönte eben die Mittagsſtunde und Jeannette warf ſich auf die Knie, um den Heiligen ihre Bitte vorzutragen. Als ihr Gebet geſprochen war, ſchwiegen die Vögel, eine Wolke ſenkte ſich herab und ihre himmliſchen Beſchützer erſchienen ihren Augen⸗