Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

250

Blanche von Beaulien, die Tochter des Mar⸗ quis von Beaulieu.

Und wie kommt es, daß ſie Deine Frau iſt?

Marceau erzählte ihm Alles.

Junger Thor! junger Wahnſinniger! rief Ro⸗ bespierre,mußteſt Du. 7

Marceau unterbrach ihn:

Ich verlange von Dir weder Beleidigungen, noch Rathſchläge; ich verlange ihre Begnadigung, willſt Du ſie mir geben?

Marceau, werden Dich die Familienbande, der Einfluß der Liebe nie hinreißen, daß Du zum Ver⸗ räther an der Republik wirſt?

Nie!

Wenn Du Dich mit den Waffen in der Hand dem Marquis von Beaulieu gegenüber fändeſt?

Ich würde mich mit ihm ſchlagen, wie ich es ſchon gethan habe.

Und wenn er in Deine Hände fiele?

Marceau überlegte einen Augenblick.

Ich würde ihn Dir zuſchicken, und Du wäreſt ſelbſt ſein Richter.

Du ſchwörſt mir das?

Bei meiner Ehre!

Robespierre nahm wieder ſeine Feder.

Marceau, Du haſt das Glück gehabt, Dich rein in Aller Augen zu erhalten: längſt kenne ich Dich, längſt wünſchte ich Dich zu ſehen.

Die Ungeduld von Marceau wahrnehmend, ſchrieb

er die drei erſten Buchſtaben ſeines Namens, dann

hielt er an. Höre, ſagte er, indem er Marceau feſt anſchaute:

.