Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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243 liche Streiche führen und nicht den Unſchuldigen mit

dem Schuldigen vermengen.Ei! wer hat Ihnen geſagt, man habe einen Unſchuldigen ſterben laſſen? entgegnete er mit Bitterkeit.Was

ſagſt Du dazu? nicht ein Unſchuldiger iſt geſtorben! rief ich, indem ich mich an Hérault de Söéchelles wandte, der bei mir war; und ich ging ab.

Und Saint⸗Juſt war auch dort?

Ja.*

Was ſagte er?

Er ſtrich mit ſeiner Hand durch ſeine ſchönen ſchwarzen Haare und ordnete von Zeit zu Zeit den Knoten ſeiner Halsbinde nach dem von Robespierre.

Der Nachbar von Marceau, der ſeinen Kopf auf ſeine beiden Hände ſtützte, bebte und ließ jenes Pfeifen hören, das zwiſchen den zuſammengepreßten Zähnen eines Menſchen, der ſich bewältigt, durchgeht; Marceau gab nicht Acht darauf und richtete ſeine Aufmerkſamkeit wieder auf Danton und ſeine Freunde.

Der Muscadin! ſagte Camille Demoulins von Saint⸗Juſt ſprechend,er ſchätzt ſich ſo hoch, daß er ſeinen Kopf mit Ehrfurcht auf den Schultern trägt, wie ein heiliges Sacrament.

Der Nachbar von Marceau that ſeine Hände auseinander; dieſer erkannte das ſanfte, ſchöne Ge⸗ ſicht von Saint⸗Juſt, der bleich vor Zorn.

Und ich, ſprach Saint⸗Juſt, indem er ſich in ſeiner ganzen Höhe aufrichtete,ich, Desmoulins, werde Dich den Deinigen tragen machen, wie ein heiliger Dionyſius.

Er drehte ſich um, man trat auf die Seite, um ihn paſſiren zu laſſen, und er ging vom Balcon weg.