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Armen; ſie wollte nicht von ihm ſcheiden, und es war doch jeder Augenblick koſtbar; er machte ſachte ihre Hände los, deren Kette ihn feſthielt, verſprach ihr, er werde vor dem Ende des zweiten Tages zu⸗ rück ſein, und rief, indem er aus dem Kerker ſtürzte:
„Liebe mich immer!“
„Immer!“ erwiederte Blanche, während ſie zu⸗ rückfiel und auf die rothe Roſe in ihren Haaren deutete, die er ihr geſchenkt hatte.
Und es ſchloß ſich die Thüre wie die der Hölle.
V.
Marceau fand den General Dumas, der ihn beim Kerkermeiſter erwartete; er verlangte Tinte und Feder.
„Was willſt Du machen?“ fragte Dumas er⸗ ſchrocken über ſeine Aufregung.
„An Carrier ſchreiben, zwei Tage von ihm ver⸗ langen, ihm ſagen, ſein Leben hafte mir für das Leben von Blanche.“
„Unglücklicher!“ rief ſein Freund, indem er ihm den angefangenen Brief entriß.„Du drohſt, und Du biſt in ſeiner Gewalt; biſt Du nicht ungehorſam gegen den Befehl geweſen, den Du erhalten, Dich zur Armee zu begeben? Glaubſt Du denn, wenn er Dich einmal fürchte, werden ſeine Befürchtungen da⸗ bei ſtehen bleiben, daß er einen glaubwürdigen Vor⸗ wand ſuche? Vor Ablauf einer Stunde wäreſt Du verhaftet; und was vermöchteſt Du dann für ſie und für Dich? Glaube mir, Dein Stillſchweigen hat ſein
Vergeſſen zur Folge, denn ſein Vergeſſen allein kann Dich retten.“


