Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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Die zwei Liebenden bebten: dieſe Stimme rief ſie auf die Erde zurück!

Blanche ſchaute mit ängſtlichen Blicken umher.

O mein Freund, ſagte ſie,welch ein Augen⸗ blick, um unſere Geſchicke zu verbinden! welch ein Tempel für eine Hochzeit! Denkſt Du, eine unter finſteren, traurigen Gewölben eingeweihte Verbindung könne eine dauerhafte und glückliche ſein?...

Marceau ſchauerte, denn er ſelbſt fühlte ſich von einer abergläubiſchen Bangigkeit ergriffen. Er zog Blanche nach einer Stelle des Kerkers fort, wo das Tageslicht, durch die gekreuzten Stangen eines ſchma⸗ len Luftloches ſchlüpfend, die Finſterniß minder dicht machte; und hier fielen Beide auf die Kniee und er⸗ warteten den Segen des Prieſters.

Dieſer ſtreckte die Arme aus und ſprach die ge⸗ heiligten Worte. In demſelben Augenblicke wurde ein Geräuſch von Soldaten und Waffen im Flur⸗ gange hörbar; Blanche warf ſich erſchrocken in die Arme von Marceau.

Sollte ich es ſchon ſein, die ſie holen wollen? rief ſie.O mein Freund! mein Freund, wie gräß⸗ lich wäre in dieſem Augenblicke der Tod!

Der junge General war, eine Piſtole in jeder Hand, gegen die Thüre geeilt. Die Soldaten wichen erſtaunt zurück.

Beruhigt Euch, ſprach zu ihnen der Prieſter, indem er vortrat,ich bin es, den man holt, ich bin es, der ſterben ſoll.

Die Soldaten umringten ihn.

Kinder, rief er mit einer ſtarken Stimme, ſich an die jungen Gatten wendend,Kinder, auf die