Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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um eine end,

s iſt uns haſt, ein Tod! Beil,

lich! ettet,

den ver⸗ denn s ich ſchaft eben, das s mit enſch⸗ Dich der Dein inan⸗ erhin

i

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Fahrt auf demſelben Karren, der Tod auf demſelben Schaffot.

Oh! nein, nein, geh; laß mich, um des Him⸗ mels willen, laß mich!

Daß ich gehe! Gib wohl Acht auf das, was Du ſagſt und was Du willſt, denn gehe ich von hier weg, ohne daß Du mir gehörſt, ohne daß Du mir das Recht, Dich zu vertheidigen, gegeben haſt, ſo ſuche ich Deinen Vater auf, Deinen Vater, an den Du nicht denkſt, und der weint, und ich ſage ihm:Greis, Deine Tochter konnte ſich retten, und ſie wollte es nicht; ſie wollte, daß Deine letzten Tage in Trauer vergehen, und daß ihr Blut bis auf Deine weißen Haare zurückſpritze. Weine, weine, Greis, nicht darüber, daß ſie todt iſt, ſondern darü⸗ ber, daß ſie Dich nicht genug liebte, um zu leben.

Marceau hatte Blanche zurückgeſchoben; ſie war ein paar Schritte von ihm niedergeſunken, und er ging, die Zähne an einander gepreßt, die Arme auf der Bruſt, mit dem Gelächter eines Wahnſinnigen oder eines Verdammten auf und ab. Er hörte das Schluchzen von Blanche; die Thränen entſtürzten ſeinen Augen, ſein Arme fielen kraftlos nieder, und er rollte zu ihren Füßen.

Oh! Erbarmen, bei dem, was es Heiligſtes auf diefer Welt gibt, beim Grabe Deiner Mutter, Blanche, willige ein, meine Frau zu werden; es muß ſein: Du mußt es.

Ja, Du mußt es, Mädchen, unterbrach eine Stimme, welche Beide beben und raſch aufſtehen machte;Du mußt es, denn das iſt das einzige Mittel,