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einem neuen Plane zugewandt zu haben, den er in Eile zur Reife brachte, und es unterlag keinem Zwei⸗ fel, daß er hiebei beharrte, als er den General Du⸗ mas bat, ſich auf der Stelle nach der Poſt zu be⸗ geben, ſodann zurückzukehren und ihn vor der Thüre des Bouffays mit einem Wagen und Pferden zu er⸗ warten.
Der Grad und der Name von Marceau öffneten ihm den Eintritt in dieſes Gefängniß; er befahl dem Gefangenwärter, ihn in den Kerker zu führen, wo Blanche eingeſchloſſen war. Dieſer zögerte einen Augenblick: Marceau wiederholte ſeinen Befehl mit
einem noch mehr gebieteriſchen Tone, und der Stock⸗
meiſter gehorchte, indem er ihm zu folgen winkte.
„Sie iſt nicht allein,“ ſagte ſein Führer, während er die niedrige, gewölbte Thüre eines Kerkers öffnete, deſſen Dunkelheit Marceau ſchauern machte:„doch ſie wird bald von ihrem Gefährten befreit ſein, da man ihn heute guillotinirt.“
Nach dieſen Worten ſchloß er die Thüre hinter Marceau wieder und forderte ihn auf, ſo viel als möglich eine Zuſammenkunft, die ihn gefährden könnte, abzukürzen.
Noch geblendet von ſeinem plötzlichen Uebergange vom Tage zur Nacht, ſtreckte Marceau ſeine Arme wie ein Träumender aus; er ſuchte den Namen von Blanche auszuſprechen, konnte ihn aber nicht artiku⸗ liren, und er vermochte mit ſeinen Blicken die Fin⸗ ſterniß, die ihn umgab, nicht zu durchdringen: er
hörte einen Schrei: Blanche warf ſich in ſeine Arme;


