Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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Tinguy, an den dieſe Frage gerichtet war, kam allmälig wieder zu ſich. Man ſah die Adern ſeiner Stirne angeſchwollen, als ob ſie dem Berſten nahe wären; ſeine Augen waren voll Blut, und kaum konnte er, ſo ſehr war ſeine Bruſt gepreßt und keu⸗ chend, auf die zum zweiten Male an ihn gerichtete Frage:Wohin hat man ſie geführt? antworten:

Nach dem Gefängniſſe des Bouffays.

Dieſe Worte waren nicht ſobald ausgeſprochen, als die zwei Freunde im Galopp den Weg nach Nantes einſchlugen.

W.

Es war kein Augenblick zu verlieren; die zwei Freunde wandten alſo ihren Lauf gerade nach dem Hauſe, das Carrier auf der Place du Cours be⸗ wohnte. Als ſie hier angekommen waren, warf ſich Marceau von ſeinem Pferde, nahm maſchinenmäßig die Piſtolen, die ſich in ſeinen Holftern fanden, ver⸗ barg ſie unter ſeinem Rocke und eilte nach der Woh⸗ nung von demjenigen, der das Schickſal von Blanche in ſeinen Händen hielt. Sein Freund folgte ihm kälter, obgleich bereit, ihn zu vertheidigen, wenn er ſeines Beiſtandes bedürfte, und ſein Leben mit eben ſo viel Sorgloſigkeit als auf dem Schlachtfelde zu wagen. Doch der Abgeordnete der Montagne wußte zu gut, wie ſehr er verhaßt war, um nicht mißtrauiſch zu ſein, und weder Bitten noch Drohungen konn⸗

ten den Generalen eine Unterredung mit ihm ver⸗

ſchaffen. Markeau ging ruhiger hinab, als es ſein Freund

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