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reiſe wurden gegeben, und eine Stunde nachher hatte er das Lebewohl von Blanche und ſeiner Familie empfangen.
Marceau folgte, um Blanche zu verlaſſen, dem Wege, den er mit ihr gemacht hatte; er ritt hin, ohne den Schritt ſeines Pferdes zu beſchleunigen oder zu hemmen, und jede Hertlichkeit erinnerte ihn an einige Worte von der Erzählung der jungen Ven⸗ deerin; er ging gewiſſer Maßen wieder durch die Geſchichte, die ſie ihm erzählt; und die Gefahr, die ſie lief, an die er nicht gedacht hatte, ſo lange er bei ihr war, erſchien ihm nun, da er ſich von ihr entfernt, viel größer. Jedes Wort von Delmar toſte in ſeinen Ohren: jeden Augenblick war er im Be⸗ griffe, ſein Pferd anzuhalten, nach Nantes zurückzu⸗ iehren, und er mußte ſeine ganze Vernunft zu Hülfe rufen, um nicht dem Drange, ſie wiederzuſehen, nach⸗ zugeben.
Hätte ſich Marceau mit etwas Anderem, als mit dem, was in ſeinem eigenen Geiſte vorging, beſchäf⸗ tigen können, ſo würde er am Ende des Weges und auf ihn zukommend einen Reiter bemerkt haben, der, nachdem er einen Augenblick angehalten, um ſich zu verſichern, daß er ſich nicht täuſchte, ſein Pferd in Galopp ſetzte, um mit ihm zuſammenzutreffen, und er hätte den General Dumas ſo ſchnell erkannt, als er ſelbſt erkannt worden war.
Die zwei Freunde ſprangen von ihren Pferden und warfen ſich einander in die Arme.
Ein Mann, die Haare von Schweiß triefend, das Geſicht blutig, die Kleider zerriſſen, ſpringt in demſelben Augenblicke über die Hecke, rollt mehr als
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