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Umſtände des Augenblicks. Nantes zerarbeitete ſich unter dem Proconſulat von Carrier.
Es iſt ein ſeltſames Schauſpiel für den Geiſt und die Augen, das Schauſpiel einer ganzen Stadt, welche von den Biſſen eines einzigen Menſchen blutet.
Man fragt ſich, woher dieſe Macht komme, welche einen Willen über achtzigtauſend Individuen erlangt, die er beherrſcht, und warum, wenn ein Einziger ſagt:„Ich will,“ nicht Alle aufſtehen, um zu ſagen: „Es iſt gut!.. doch wir wollen nicht!“ Daher kommt es, daß die Gewohnheit der Knechtſchaft in der Seele der Maſſen iſt, daß die Individuen allein zuweilen ein glühendes Verlangen, frei zu ſein, hegen. Daher, daß das Volk, wie Shakeſpeare ſagt, kein anderes Mittel kennt, den Mörder von Cäſar zu belohnen, als das, ihn zum Cäſar zu machen. Darum gibt es Freiheitstyrannen, wie es Monarchietyrannen
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Das Blut floß alſo in Nantes durch die Straßen, und Carrier, der Robespierre war, was die Hyäne dem Tiger iſt und der Schakal dem Löwen, füllte ſich mit dem Reinſten von dieſem Blute an, bis er es vermiſcht mit dem ſeinigen wieder von ſich geben ſollte. Es waren ganz neue Mittel der Metzelei: die Gutllotine wird ſo ſchnell ſchartig! Er erſann die Erſäufungen, deren Namen von ſeinem Namen un⸗ zertrennlich geworden iſt. Es wurden Schiffe beſon⸗ ders im Hafen verfertigt, man wußte zu welchem Zwecke, und kam, um ſie auf der Werfte zu ſehen: ſie boten etwas Intereſſantes und Neues, dieſe Klap⸗ pen von zwanzig Fuß, die ſich öffneten, um in die
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