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und harte Worte zu hören. Sprechen Sie lange von Ihnen, von Ihrer Kindheit, ich bitte Sie darum.“
Marceau konnte ſich, ohne zu wiſſen, warum, nicht daran gewöhnen, mit Blanche redend die re⸗ publicaniſche Sprache jener Zeit anzuwenden.
Blanche erzählte ihm nun ihr Leben; wie, da ſie noch jung, ihre Mutter geſtorben ſei und ſie als ein Kind den Händen des Marquis von Beaulien über⸗ laſſen habe; wie ihre Erziehung, die ihr ein Mann gegeben, ſie mit den Uebungen vertraut gemacht habe, die ihr, als der Aufſtand in der Vendée aus⸗ gebrochen, ſo nützlich geworden ſeien und ihr erlaubt haben, ihrem Vater zu folgen. Sie entrollte ihm alle Ereigniſſe dieſes Krieges vom Aufruhr von Saint-Florent bis zu dem Kampfe, wo ihr Marceau das Leben rettete. Sie ſprach lange, wie er ſie darum gebeten, denn ſie ſah, daß man ihr mit Wonne zuhörte. In dem Augenblicke, wo ſie ihre Erzählung vollendete, erblickte man am Horizont Nantes, deſſen Lichter im Nebel zitterten. Der Trupp zog über die Loire, und einige Augenblicke nachher lag Marceau in den Armen ſeiner Mutter.
Nach den erſten Umarmungen ſtellte er ſeiner Familie ſeine junge Reiſegefährtin vor: einige Worte genügten, um ſeine Mutter und ſeine Schweſtern lebhaft zu intereſſiren. Kaum hatte Blanche den Wunſch geäußert, wieder die Kleider ihres Geſchlechtes anzulegen, als die zwei Mädchen ſie wetteifernd fort⸗ zogen und ſich das Vergnügen, ihr als Kammerfrau zu dienen, ſtreitig machten.
Dieſes Benehmen, ſo einfach es von Anfang er⸗ ſcheint, erhielt doch einen großen Werth durch die


