Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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wieder losließ,glaubſt Du denn, man könne eine Nation regeneriren, ohne ihr Blut abzuzapfen, die Factionen unterdrücken, ohne Schaffote zu errichten? Haſt Du je eine Revolution mit der Bleiwage der Gleichheit über ein Volk hingehen ſehen, ohne einige Köpfe abzuſchlagen? Wehe alſo, wehe den Großen, denn der Stab des Tarquinius hat ſie bezeichnet! Er ſchwieg einen Augenblick; dann fuhr er fort: Was iſt übrigens der Tod? Ein Schlaf ohne Traum, ohne Erwachen. Was iſt das Blut? eine rothe Flüſſigkeit ungefähr der ähnlich, welche dieſe Flaſche enthält, eine Flüſſigkeit, die auf unſern Geiſt nur durch die Idee, die man damit verbindet, eine Wirkung hervorbringt: Sombreuil hat getrun⸗ ken. Nun! Du ſchweigſt: haſt Du in Deinem Munde nicht irgend ein philanthropiſches Argument? An Dei⸗ ner Stelle würde ein Girondiſt nicht ſtumm bleiben. Blanche war nun genöthigt, dieſes Geſpräch fort⸗ zuſetzen. Oh! ſagte ſie zitternd,ſind Sie denn ſicher,

daß Gott Ihnen das Recht gegeben, ſo zu ſchlagen?

Schlägt nicht Gott?

Ja, doch er ſieht über das Leben hinaus, wäh⸗ rend der Menſch, wenn er tödtet, nicht weiß, was er gibt, noch was er nimmt.

Meinetwegen... Nun wohl! die Seele iſt un⸗ ſterblich oder ſie iſt es nicht; wenn der Körper eine Ma⸗ terie, iſt es dann ein Verbrechen, der Materie ein wenig früher zurückzugeben, was Gott von ihr ent⸗ lehnt hatte? Bewohnt ihn eine Seele und dieſe Seele iſt unſterblich, ſo kann ich ſie nicht tödten: der Körper iſt nur ein Kleid, das ich ihr ausziehe, oder

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