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ganz angekleidet auf das Bett zu werfen, um hier einige Augenblicke eine Ruhe zu genießen, die ſie nach der gräßlichen Racht, welche ſie zugebracht, ſehr nöthig haben müßte, und er ſchloß ſich in das ſeine ein, denn nun hatte er die Verantwortlichkeit für eine Exiſtenz, und er mußte auf Mittel, ſie zu er⸗ halten, bedacht ſein.
Blanche ihrerſeits hatte auch zu träumen, von ihrem Vater vor Allem, ſodann von dem jungen re⸗ publicaniſchen General mit dem ſanften Geſichte und der milden Stimme. Alles das dünkte ihr ein Traum. Sie ging, um ſich zu verſichern, daß ſie wirklich wach war, ſie blieb vor einem Spiegel ſtehen, um ſich zu überzeugen, daß wirklich ſie es war; dann weinte ſie beim Gedanken an ihre Verlaſſenheit; die Idee ihres Todes, die Idee des Schaffots kam ihr nicht einmal. Marceau hatte mit ſeiner milden Stimme geſagt:„Ich werde Sie retten!“
Warum hätte man ſie, die geſtern erſt geboren, ſterben laſſen? Schön und harmlos,— warum hätten die Menſchen ihren Kopf und ihr Blut gefor⸗ dert? Sie konnte ſelbſt kaum glauben, daß ſie eine Gefahr lief. Ihr Vater dagegen, ein vendeeiſcher Häupt⸗ ling, er tödtete und konnte getödtet werden. Doch ſie, ſie, ein armes Mädchen, das noch die Hand der Kindheit reichte... Oh! weit entfernt, an traurige Vorzeichen zu glauben, war das Leben für ſie ſchön und heiter, die Zukunft unermeßlich; dieſer Krieg würde endigen, das leere Schloß würde ſeine Gäſte wieder kommen ſehen. Eines Tags würde dort ein müder junger Mann Gaſtfreundſchaft verlangen; er wäre vierundzwanzig bis fünfundzwanzig Jahre alt,


