Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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zu entziehen, bald ſah er ſich aber genöthigt, anzuhalten: der junge Mann war ohnmächtig geworden. Dieſes Uebermaß von Angſt ſetzte ihn von Seiten eines Soldaten in Erſtaunen; nichtsdeſtoweniger beeiferte er ſich, ihm Hülfe zu leiſten; er öffnete ſeinen Rock, um ihm Luft zu geben: es war ein Weib.

Man durfte keinen Augenblick verlieren; die Be⸗ fehle des Convents waren ſehr beſtimmt; jeder Vendeer, den man mit den Waffen in der Hand oder zu einer Zuſammenſchaarung gehörend ergriff, was auch ſein Alter und ſein Geſchlecht ſein mochte, ſollte auf dem Schaffot ſterben. Er legte die junge Perſon an den Fuß eines Baumes und eilte nach dem Schlachtfelde. Unter den Todten erblickte er einen jungen republi⸗ caniſchen Officier, deſſen Wuchs ihm ungefähr der der Unbekannten zu ſein ſchien; er nahm ihm raſch ſeine Uniform und ſeinen Hut ab, und kehrte zu ihr zurück. Die Kühle der Nacht erweckte ſie bald aus ihrer Ohnmacht.

Mein Vater! mein Vater! waren ihre erſten Worte; dann ſtand ſie auf und drückte ihre Hände an ihre Stirne, als wollte ſie ihre Gedanken darin befeſtigen.Oh! das iſt gräßlich; ich war mit ihm, ich habe ihn verlaſſen. Mein Vater, mein Vater! er wird todt ſein!

Unſere junge Gebieterin, Fräulein Blanche, ſagte ein Kopf, der plötzlich hinter dem Baume er⸗ ſchien,der Marquis von Beaulieu lebt, er iſt ge⸗ rettet. Es lebe der König! es lebe die gute Sache!

Derjenige, welcher dieſe Worte geſprochen, ver⸗ ſchwand wie ein Schatten; jedoch nicht ſchnell genug,

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