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umher beteten Weiber und Kinder auf den Knieen. Zwiſchen den Republicanern und dieſer Gruppe ſtand eine Mauer von Männern und bot auf einer ſchmä⸗ leren Fronte denſelben Schlachtplan für die Verthei⸗ digung wie für den Angriff. Es wurde klar, daß ſie unterrichtet worden, ſelbſt wenn man nicht im erſten Gliede den Führer, welcher entflohen war, erkannt hätte; nun war es ein vendeeiſcher Soldat mit ſeinem vollſtändigen Coſtume, auf der linken Seite der Bruſt das Herz von rothem Stoffe, das als Erkennungszeichen diente, und am Hute das weiße Sacktuch, das den Helmbuſch erſetzte, tragend.
Die Vendeer warteten nicht, bis man ſie angriff; ſie hatten Tirailleurs im Walde verbreitet, und ſie begannen das Feuer; die Republicaner rückten das Gewehr im Arm vor, ohne einen Schuß zu thun, ohne auf das wiederholte Feuer ihrer Feinde zu ant⸗ worten, ohne andere Worte nach jeder Salve von ſich zu geben, als die:„Schließet die Glieder! ſchließet die Glieder!“
Der Prieſter hatte ſeine Meſſe nicht vollendet,
und er ſetzte ſie fort; ſein Auditorium ſchien dem, was
vorging, fremd zu ſein, und blieb auf den Knieen. Die republicaniſchen Soldaten rückten immer weiter vor. Als ſie nur noch dreißig Schritte von ihren Feinden entfernt waren, kniete das erſte Glied nieder, drei Linien Gewehre ſenkten ſich wie Aehren, die der Wind beugt. Das Feuer brach los: man ſah die Reihen der Vendeer ſich lichten, und, durchgehend, tödteten einige Kugeln Weiber und Kinder am Fuße des Altars. Es herrſchten einen Augenblick in dieſer Menge Geſchrei und Tumult. Der Prieſter hob die
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