Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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Frau umwandte,mir ſchien, Sie erwarten geſtern oder heute Nachrichten von Ihrem Vater, Ingénue? Ich habe geſtern bei meiner Rückkehr von der Jagd, und während Sie in der Stadt waren, erhal⸗ ten. Erſt dieſen Morgen, als Sie aufſtanden, hätte ſich die Gelegenheit geboten, ſie Ihnen mitzutheilen; doch Sie waren ſelbſt mit Ihrer Correſpondenz be⸗ ſchäftigt, und ich befürchtete, Sie zu beläſtigen.

Durchaus nicht... Wie geht es ihm?

Sehr gut; ich danke, Madame.

Und er weigert ſich immer noch, mit uns zu wohnen, die wir uns doch bemühen würden, ihm das Leben in unſeren Wildniſſen angenehm zu machen?

Vortrefflicher Mann! rief Chriſtian.

Modame, mein armer Vater iſt an ſein Pariſer Leben gewöhnt; er liebt die Straßen, das Licht, die Vewegung; er verfolgt mit einem allmächtigen In⸗ tereſſe die Ereigniſſe Frankreichs, und benützt ſie als ein Studium, um die Geſchichte der menſchlichen Lei⸗ denſchaften zu ſchreiben.

Er ſchreibt alſo immer?

Was wollen Sie, Madame, das iſt ſeine Lei⸗ denſchaft!

Eine Leidenſchaft von Beſtand, wie ich be⸗ merke. 8

Von ewigem Beſtande.

Alſo keine Hoffnung, daß wir ihn eines Tages hier ſehen?

Ich glaube nicht, Madame; Sie werden indeſſen ſelbſt urtheilen, wenn Sie mir erlauben, Ihnen eine Stelle aus ſeinem Briefe vorzuleſen.

Thun Sie das, mein Kind.