Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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Diener, demüthig und ſtill wie Sklaven, gingen lächelnd um die Herrſchaft hin und her.

Dieſe Herrſchaft beſtand aus einer Frau von zwei und vierzig Jahren; einige weiße Haare, welche verſchwinden zu machen ſie ſich nicht die Mühe gab, glänzten wie ſilberne Fäden unter ihren ſchwarzen Haaren.

Die Linien ihres Geſichtes bezeichneten die Ge⸗ wohnheit des Befehlens und des Herrſchens.

Sie thronte an der Tafel viel mehr als daß ſie daran ſaß.

Das war die Gräfin Obinska.

Chriſtian, ihr Sohn, ſaß zu ihrer Rechten, wäh⸗ rend den Platz zu ihrer Linken eine ſchöne junge Frau einnahm, deren Anmuth der Reichthum, das Glück und eine beſeligende Mutterſchaft zur Majeſtät entwickelt hatten.

Das war Ingénue, Gräfin Obinska geworden.

Das dreijährige Kind, das im Saale mit einem großen ſarmatiſchen Hunde, ſeinem Gefährten, ſpielte, war ihr Sohn.

Er hieß Chriſtian wie ſein Vater.

Das Kind ging ab und zu und erntete da und dort ein Lächeln, zuweilen einen Kuß.

Während es ſo in dem großen Saale umherlief, blieb es einen Augenblick vor einem lebensgroßen Portrait, den Großvater der Gräfin Obinska in Ma⸗ gnatentracht vorſtellend, ſtehen.

Mit ſeinem großen Säbel, ſeinem großen Schnurr⸗

barte, ſeiner furchtbaren Miene hatte dieſes Portrait

das Vorrecht, dem kleinen Chriſtian gewaltig bange zu machen; nachdem es einen Augenblick vor dem Dumas, Ingsnue. UI. 12