Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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Sieben bis acht Goldſtücke ſprangen, durch die Erſchütterung nach außen geſtoßen, aus dem Loche zum großen Erſtaunen des Tapetenfabricanten hervor.

Er bückte ſich raſch, um beſſer zu ſehen.

Ei! ei! das intereſſirt Sie alſo? ſagte Röétif; welch ein Glück!

Wie viel Gold! rief Réveillon,wie viel Gold!

Und er tauchte ſeine beiden Hände in das Lo und zog das Gold in Maſſe heraus.

Nun? nun? fragte Rötif.

Was machen Sie denn mit Allem dem, alter Geizhals? Ich glaube, Sie ſammeln Schätze?

Mein Herr, ich bitte, wollen Sie dieſes Gold zählen, ſprach einfach Rötif.

Röveillon zählte beinahe eine Stunde lang.

Die Summe belief ſich auf dreitauſend Louis d'or, weniger einen.

Das war das, was Auger an dem Tage, wo ihn Rötif beſpähte, aus dem Loche gezogen hatte.

Ei, ſagte Réveillon wie betäubt,zweitauſend neunhundert neunundneunzig Louis d'or!

Nun, mein Herr, erwiederte Rétif,dieſes Gold gehört Ihnen, denn es iſt das Gold, das mein ſchurkiſcher Schwiegerſohn an dem Tage, wo er meine Tochter ermordete, bei Ihnen geſtohlen hat.

Reveillon ſtieß einen Freudenſchrei aus und ſchloß in ſeine Arme den ehrlichen, geiſtvollen Rétif, der ihm dieſes Vermögen zurückgab.

Wir werden theilen, ſagte er.

Nein.

Doch!