Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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Ja, Auger! erwiederte Rétif,Auger, mein Schwiegerſohn und der Mörder meiner Tochter! Mein Commis!

Ihr Commis, ja: derjenige, welcher Sie in dem Augenblicke beſtahl, wo meine Tochter ihn ertappte

und von ihm niedergeſtoßen wurde.

Röveillon und Rötif ſchauten mit einer ſolchen Hartnäckigkeit, daß Sie magnetiſch den, durch das Herannahen des Todes halb vereiſten, Blick von Auger anzogen.

Der Elende erkannte die zwei Geſichter von Ré⸗ veillon und Röétif unter den zehntauſend Köpfen, welche ſich vor ſeinen Augen hin und herbewegten.

Seine Augäpfel unterliefen ſich mit Blut, ſein Mund öffnete ſich, um einen Schrei hervorzubringen, der in ſeiner Kehle erloſch, ſein Körper wollte eine Bewegung rückwärts machen, um der Viſion und der Gewiſſensqual zu entfliehen.

Doch der Karren hatte ihn ſchon fortgeſchleppt: er war auf dem Richtplatze angekommen, und nach⸗ dem er längſt an ihnen vorüber, ſuchte er noch die zwei Geſichter zu ſehen, die er nicht ſah, die aber ihn ſahen.

Der Henker klopfte ihm auf die Schulter; er wäre beinahe in Ohnmacht gefallen.

Der Prieſter umarmte ihn.

Er wandte den Kopf ab; zwei Gehülfen nahmen ihn unter den Armen und ließen ihn die ſteile Leitet

hinaufſteigen.

Er war noch nicht auf der dritten Sproſſe, als

der Strick ſchon ſeinen Hals unfing. Er ſtieg noch fünf Sproſſen hinauf.

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der we