Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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Sodann, da er weder Santerre, noch Réveillon, noch die Töchter des Letzten ſeit der Verhaftung von Auger geſehen hatte, gab er einige Einzelheiten über dieſe entſetzliche Kataſtrophe der Ermordung von Ingénue, welche übrigens verſchwunden, nachdem ſie die Kraft gehabt, zu ſchreiben, was zwiſchen ihr und Auger vorgefallen war.

Schweigſam, zurückhaltend, ſetzte er dieſe Zurück haltung und dieſes Schweigen auf Rechnung ſeines Schmerzes.

Als indeſſen Rétif de la Bretonne ſich bei Ré⸗ veillon niedergelaſſen und ſeine Hand genommen hatte, fühlte dieſer etwas wie einen mild tröſtenden Ein⸗ fluß.

Inſtinctartig, ohne zu wiſſen, warum, gab er

ſich dieſem Einfluſſe hin.

Der gute Mann Rétif drückte ihm ſo zärtlich die Hand und ſchaute ihn mit einer ſo ſanften Miene an!

Endlich ſchaute Réveillon ſelbſt den Dichter mit Erſtaunen an und ſagte:

Man ſollte glauben, Sie haben mir eine gute Kunde mitzutheilen, Rétif?

Ich? Nein, antwortete Rötif.

Ah! machte Réveillon mit einem Seufzer.

Und er ließ ſeinen Kopf wieder niederfallen.

Ich wollte Sie nur ein wenig zerſtreuen, fügte Reétif bei.

Mich zerſtreuen!... verſetzte Réveillon.

Und er ſchüttelte traurig den Kopf.

Ei! warum nicht?

Welche Zerſtreuung ſoll ich haben, nach dem

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