Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

elbe

las, men uſch

von

uren tand

inen nehr

ger, d er agte

er iner nehr ß.

den ehr, man

ein

159

Gewiß!... Sie lieben die Liebe?

Ja, aber tugendhaft... Eil ei! Ihre Bücher ſind zuweilen ein wenig frei, mein lieber Herr Rétif.

Ah! Sie finden?

Ja wohl.

Sie lieben alſo die Tugend?

Bei Gott!

Nun, ich will Ihnen meinen neuen Roman er⸗ zählen.

Ich höre.

Und er wird Ihnen gefallen, denn das Ver⸗ brechen wird darin beſtraft und die Tugend belohnt. Gut! ſagte Auger.

Und da er nach und nach gut gegeſſen und gut getrunken hatte, ſtützte er ſich ſo bequem als möglich mit den Ellenbogen auf den Tiſch, um die

Erzählung ſeines Schwiegervaters anzuhören.

Unglücklicher Weiſe aber ertönte in demſelben Augenblicke ein zugleich ſchweres und lebhaftes Ge⸗ räuſch vor der Thüre, auf dem Ruheplatze.

Nun? ſagte Auger.

Nun? rief Rétif.

Was gibt es denn?

Die Thüre öffnete ſich, und vier Soldaten von der Wache traten raſch in das Zimmer ein, indeß zwei Commiſſäre wie Schlangen zwiſchen ihnen durch⸗ ſchlüpften und an den beiden Thüren Platz nahmen.

Bleich und entſtellt, ſchaute Auger ſeinen Schwie⸗ gervater an, der am Tiſche geblieben war.

Was bedeutet das? fragte er.

Welcher von Ihnen heißt Auger? fragte Einer von den Commiſſären, aus reiner Höflichkeit,