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An den Fenſtern nehmen die Roſenſtöcke ihre Blätter an und die Syringen blühen.
Sodann erſcheinen da und dort die frühen Kir⸗ ſchen, ihre rothen Köpfe an grünen Stängeln zeigend, mit denen man die kleinen Kinder, die ſich gut auf⸗ geführt, belohnt.
Es war alſo an einem von dieſen Tagen.
Die Fenſter ſtanden offen und ließen in die dürf⸗ tigen Stuben einen von den warmen Sonnenſtrahlen eindringen, welche der Reichthum des Armen ſind, weil ſie der Arme allein vollkommen zu genießen weiß.
Auger ſetzte ſich um zwei Uhr wie gewöhnlich, ſeinem Schwiegervater gegenüber, zu Tiſche; mehrere Male hatte er zu dem guten Manne Röétif die Au⸗ gen aufgeſchlagen, denn nie ſeit dem Tode ſeiner Tochter war der gute Mann Röétif ſo düſter und ſor⸗ genvoll geweſen.
Eine ſonderbare Befangenheit verrieth ſich in ſeinen Geberden und in ſeiner Stimme.
Obſchon ſeine Liebenswürdigkeit gegen Auger ver⸗ doppelnd, hatte er doch etwas Unruhiges in allen ſeinen Bewegungen.
Er, der vorzugsweiſe geſchickte Mann, hatte einen Teller fallen laſſen.
Sodann hatte er ein Glas zerbrochen.
Worauf ihm Auger lachend geſagt:
„Aber, Schwiegervater, nehmen Sie ſich doch in Acht, Sie zerſtören unſere Haushaltung... Sie wiſſen, daß zerbrochene Gläſer Unglück bringen?“
Und bei dieſen Worten hatte ein ſeltſames Lä⸗ cheln die ſpöttiſche Lippe des Greiſes umſchwebt. Dann hatte er, ohne Zweifel um ſeine Befan⸗


