Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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Auger zog ein Meſſer aus ſeiner Taſche, und, wir müſſen es ſagen, dieſe glänzende Klinge erſchreckte ſehr den guten Rétif.

Sie war indeſſen nicht beſtimmt, eine fürchterliche Rolle zu ſpielen.

Sie drückte ſich in den Fußboden zwiſchen zwei Backſteinen ein, die ſie trennte.

Auger hob hierauf einen Backſtein aus und legte ihn auf die Seite; unruhig und in der Haltung des antiken Schleifers, richtete er ſodann den Kopf auf und horchte.

Da er aber nichts hörte und nichts ſah, ſo ſteckte er zwei Finger in den Boden und fiſchte zwiſchen ſeinen zwei Fingern ein Goldſtück.

Dieſes feenhafte Ausziehen war für Rétif ein ganz außerordentliches Schauſpiel.

Gut! ſagte er zu ſich ſelbſt,der Schurke hat ſein Verſteck an dieſem Orte.

Nachdem er das Goldſtück in ſeine Taſche geſcho⸗ ben, ließ Auger den Backſtein wieder fallen und drückte ihn zum Niveau der andern nieder, rieb den Boden mit ſeinem Schuh, nahm ſeine Decke ab, warf ſie wie⸗ der auf ſein Bett und zog Tiſch und Koffer von der Thüre zurück.

Endlich entſtopfte er das Schloß, löſchte ſein Licht aus und legte ſich nieder.

Eine halbe Stunde nachher ſchnarchte er, um Rétif aufzuwecken, hätte Rétif nach Alle dem, was er geſehen, ſchlafen können.

Morpheus hatte aber, wie Herr Delille ſagt, ſei⸗ nen Mohn ſehr weit von dieſem Alcoven Rue des Bernardins fortgeſchickt.