Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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Die Thüre öffnete ſich. Auger ſchlich ſich leiſe wie ein Wolf herein und trat auf das Bett zu. Rétif hörte, ſo zu ſagen, den Athem dieſes Menſchen ausſtrömen.

Er bekam bange, Auger könnte ihn, im Glauben,

er ſei eingeſchlafen, erwürgen.

Es war gewiß eine grauſame Minute, die Mi nute, während welcher Rétif das Licht fühlte und dieſen Menſchen ohne eine andere Anſchauung als die des Geiſtes ſah.

Durch die Augenlider dringt indeſſen die Helle, die man nicht ſehen will.

Auger ging auf den Fußſpitzen weg, wie er ge⸗ kommen war.

Sobald ſich Auger in ſeinem Zimmer befand, näherte ſich Rétif wieder ſeinem Obſervatorium.

Und da ſah er das Geſicht ſeines Schwiegerſohnes ſich völlig verändern.

Dieſer ſtellte an die Eingangsthüre einen großen Koffer und einen Tiſch, was er ſich Beides ſeit ein paar Tagen verſchafft hatte.

Er unterſuchte, ob das Schloß wohl verſtopft ſei, ob kein Blick in ſein Zimmer eindringen könne, und er zog hermetiſch die Vorhänge ſeines Fen⸗ ſters zu.

Er gebrauchte ſogar die Vorſicht, als Futter für ihre zu durchſichtige Gaze die baumwollene Decke ſeines Bettes anzuwenden, die er an den Vorhang⸗ ſtangen befeſtigte.

Was bedeutet Alles dies? ſagte Rétif zu ſich ſelbſt:wir werden alſo einer neuen Schändlichkeit dieſes Elenden beiwohnen!

ihr an ur

ſei