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Doch dem Helden des Nächtlichen Zuſchauers ähnlich, ging er nicht am Ende einer Straße vorüber, ohne ſich verſichert zu haben, daß ihm Auger nicht folgte.
LXII. Was man durch das Loch eines Bohrers ſieht.
Unter Weges ließ Rétif in ſeinem Monologe und in ſeinen Geberden die Freude und die Hoffnung, die ihm dieſer Brief gegeben, überſtrömen.
Zuweilen hielt er auch an und fragte ſich, ob es nicht eine Falle ſei, in der ihn der argliſtige Schuft fangen wolle.
In der That, eine unbekannte Schrift, kein Zei⸗ chen, das ihn beruhigen konnte; die Hand, welche das Billet geſchrieben, war Rétif völlig fremd.
Die Hoffnung allein winkte ihm am Horizont.
Dieſer Wink gab ihm den Glauben; hätte man zu ihm geſagt:„Deine Tochter iſt auf dem jenſeitigen Ufer!“ wie der Apoſtel, wäre er auf den Wogen des Meeres gegangen.
Und wenn er es ſich überlegte, ſo war doch das, was dieſer Brief enthielt, ſo wenig wahrſcheinlich!
Nichtsdeſtoweniger ſchritt er weiter gegen die Rue Saint⸗Honoré; nur ging er zwiſchen dem Schmerze der Täuſchung und der Furcht vor einem Hinterhalte.
Als er indeſſen ſah, daß man ihm nicht folgte, erlangte Rétif ein wenig Sicherheit; er erreichte den Ort, den man ihm bezeichnet.


