Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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doch er ſchenkte ihm ebenſo wenig Aufmerkſamkeit, als ob er gar nicht exiſtirte.

Auger bediente ihn; Rétif berührte aber kaum die Suppe mit dem Ende der Lippen und ſchob ſo⸗ gleich ſeinen Teller mit einem ſchweren Seufzer zurück.

Augeér ſeine Suppe, ohne daß er den Schmerz des Greiſes zu bemerken ſchien, und dachte erſt an das Seufzen, als er ſeinen letzten Löffel voll ver⸗ ſchluckt hatte.

Das erſte Gericht wurde in Angriff genommen, und Rétif fing, trotz ſeines Widerwillens, an ein wenig zu eſſen, als ein viermaliges Klopfen an die Thüre die Aufmerkſamkeit der zwei Männer erregte.

Rétif wohnte, wie geſagt, im vierten Stocke; die vier Schläge, welche in dieſem Augenblicke geſchahen, galten alſo ihm.

Er ſtand auf, um ans Fenſter zu gehen.

Mehr beunruhigt als er, ſtand Auger zu gleicher Zeit auf, und er hatte das Fenſter in einem Moment geöffnet.

Sie erblickten ſodann einen Auvergat, der die Naſe emporſtreckte und auf eine Antwort wartete.

Komm herauf! rief ihm Rétif zu, indem er eine Schnur anzog, welche die Thüre öffnete.

Jeder Miethsmann hatte eine ſolche Schnur, vermittelſt der er, ohne ſich die Mühe zu geben, hin⸗ abzugehen, jede Perſon, welche für ihn klopfte, in das Haus einlaſſen konnte.

Der Auvergat, als er ſah, daß man ihn er⸗ wartete, ging hinauf und übergab Rétif ein Päckchen, den Rollen von Probebogen ähnlich, wie man ſie

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