Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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Der Schmerz ſtellte ſich am Ende in ihm feſt und ließ auf ſeinem hohlen Geſichte jene unvertilg⸗ Retif bare Spur zurück, die das Meer an der ſteilen Küſte eingräbt, welche es alle Tage bei ſeiner Flut beſucht, und in die es ſich am Ende incruſtirt.

des Was Auger betrifft und das war begreiflich: uar⸗ Auger war nicht Vater und, wie man weiß, ſehr eine wenig Gatte; was Auger betrifft, er hatte ſeine

gewöhnlichen Arbeiten wieder aufgenommen, er ging, enue kam, und ſchlief wie gewöhnlich.

nnt, Von Zeit zu Zeit nahm er indeſſen plötzlich und ver⸗ wie durch Erinnerung ſtatt der ſchlimmen Miene, ophe wie er ſie ſonſt zu haben pflegte, eine ſchmachtend eſen betrübte Miene an.

Das war beſonders der Fall, wenn er in Ge⸗ von ſellſchaft ſeines Schwiegervaters durch die Straße . ging. Da ſtellten ſich die guten Seelen unter die nph, Thüren und an die Fenſter, um das erbauliche Paar gen⸗ vorüberziehen zu ſehen. ſem Jeder ſagte ſich:Welch ein unglücklicher Vater! nes doch wie glücklich iſt er, daß er einen ſolchen Sohn

gefunden! Und die ſtummen Glückwünſche, nur durch die

ſich Blicke überſetzt, drangen wie ein Balſam bis in die nen Tiefe der Seele von Rétif.

Auger hatte ſein Zimmer, das früher Ingénue aus bewohnte, vollends meublirt. hm Das Ameublement war höchſt einfach. aar Es beſtand aus dem Bette, das wir haben hin⸗ ner aufbringen ſehen, und aus zwei Stühlen beim Tiſche. ele Dieſer Tiſch war in den Stunden des Mahles

ihm und ſeinem Schwiegervater gemeinſchaftlich.