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LXI.
Der erſte Probebogen von einem neuen Roman von Retif de la Bretonne.
Die gute Haushaltung des Vaters und des Schwiegerſohnes machte großes Aufſehen im Quar⸗ tier und verurſachte hier, man muß es ſagen, eine allgemeine Bewunderung.
Das beklagenswerthe Abenteuer von Ingénue verbreitete ſich ſehr raſch; Jeder hatte ſie gekannt, und dieſer ſo unglückliche und unerwartete Tod ver⸗ doppelte das Intereſſe, das ſchon die Kataſtrophe einflößte, deſſen Opfer das Haus Réveillon geweſen war.
Es war für Rétif de la Bretonne eine Art von Thränentriumph, wenn er durch die Straße ging.
Es war für den Schwiegerſohn ein Tugendtriumph, wenn man ihn, bei ihren jeltenen Spaziergängen, den Arm ſeinem Schwiegervater geben und dieſem gegenüber alle Sorgſamkeit des zärtlichſten Sohnes affectiren ſah.
So vergingen acht Tage.
Während dieſer acht Tage waren, wie man ſich leicht denken kann, das Herz und der Geiſt des armen Vaters dem ſchmerzlichſten Grame preisgegeben.
Er hatte ſich eine ſo ſüße Gewohnheit daraus gemacht, Ingénue zu lieben, und es war bei ihm dieſe Gewohnheit ſo mächtig, daß es ihm ein paar Tage ſchien, ſein wahrer Leib ſei mit dem ſeiner Tochter ins Grab gelegt worden, und ſeine Seele irre allein noch auf der Erde umher.
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