Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

mich ngen nter⸗ Ihre

helei iegt. aren ähig

und

chtes

atte. mit

eite, den,

ich loſſe iter⸗ pete e in

Aus⸗ auf⸗

Herr

atte, zu

rder en

von

133

Rétif dieſer Blitz der Freude alsbald vom Geſichte von Auger, um einer Affectation von düſterer Trau⸗ rigkeit Platz zu machen.

Und da er nicht weinen konnte, als hätte Gott gewollt, daß die Thränen, dieſe heilige Gabe der Gottheit, nur für einen wahren Schmerz fließen kön⸗ nen, ſo flüchtete er ſich in die Seufzer und die Ver⸗ zerrungen.

Rötif ſah ſich genöthigt, den ſchändlichen Böſe⸗ wicht, der ſeine Tochter ermordet, zu tröſten.

Dieſer übertriebene Schmerz brachte indeſſen eine glückliche Wirkung auf den ſeinen hervor: er beſänf⸗ tigte ihn für einen Augenblick.

Und nach einigen Anordnungen, die darin be⸗ ſtanden, daß man zwei Gurtbetten vom benachbarten Trödler, den man zu dieſem Ende aufweckte, herauf⸗ bringen ließ, quartierte Auger ſeinen Schwiegervater in ein Zimmer ein und legte ſich in das andere.

Von hier aus konnte er, mit trockenem Auge und häßlich lächelndem Geſichte, die wahren Thränen hören, welche frei und ſtürmiſch aus dem zerriſſenen Herzen des ehrlichen Rötif hervordrangen.

Ohne Zweifel ärgerten ihn dieſe Thränen, weil 6 zu lange dauerten und ihn zu ſchlafen verhin⸗

erten.