Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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als wollte er in ſeine Augen einen letzten Refler des entſetzlichen Bildes, das er betrachtet, nehmen.

Gelähmt, gebrochen, ließ er ſich ſodann gehen und weinte.

Auger lief auf ſeinen Schwiegervater zu, drückte ihm die Hände, nahm ihn in ſeine Arme, vermengte ſeine Thränen mit denen des Greiſes; und als er dieſe Pantomime lange genug geſpielt zu haben glaubte, ſagte er:

Lieber Herr Rétif! wir haben wirklich Beide dieſes Unglück erlitten; wir müſſen es mit einander zu ertragen ſuchen. Nachdem Sie Ihre Tochter ver⸗

loren, betrachten Sie ſich als einen Mann, der noch

einen Sohn hat, welchem Sie, wenn nicht die Freund⸗ ſchaft, die Sie für Ingénue hegten, doch ein wenig Zuneigung gewähren werden.

Oh! entgegnete Rétif,nicht einmal eine zweite Tochter würde dieſe erſetzen, Auger!

Ich werde Sie ſo gut pflegen! ich werde für Sie ſo gut und ergeben ſein, daß Sie wieder Muth faſſen müſſen, ſagte der Elende.

Nie.

Sie werden ſehen.

Rötif ſchüttelte zum zweiten Male den Kopf, je⸗ doch ſchmerzlicher als das erſte Mal.

Wie, ſprach Auger ſichtbar beunruhigt,Sie würden mich wegjagen?.. Habe ich nicht auch Alles verloren, und mein Schmerz ſollte Ihnen nicht eines kleinen Mitleids würdig ſcheinen?

Ach! ſeufzte Rétif, unwillkürlich ſeinen Schmerz mit dem vergleichend, was der Schmerz von Auger ſein mußte.