Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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retten; als ich aber an Ort und Stelle kam, ſah ich die Plafonds einſtürzen, und ich fand nichts als.. „Was?“ fragte Rétif keuchend.

„Nichts als den Leib!“ ſtammelte Auger mit er⸗

ſtickter Stimme.

„Den Leib von wem?“ rief der Greis mit einer Betonung, welche ſich nicht beſchreiben läßt, und die für den Böſewicht, ſo niederträchtig er auch war, der Vorgeſchmack der Qualen, die ihm die Ewigkeit vor⸗ behielt, ſein mußte;„den Leib meiner Tochter?“

Auger neigte das Haupt und ſchwieg.

Rötif ſtieß einen dumpfen Fluch aus und fiel

auf ſeinen Stuhl zurück.

Allmälig begriff er den ganzen Umfang ſeines Unglückes; er verfolgte Schritt für Schritt, mit dem unſeligen Scharfſinne des Menſchen von Einbildungs⸗ kraft, das gräßliche Drama, von dem ihm ſein Schwie⸗ gerſohn nur einen Theil entrollt hatte.

Und da er raſch zur ſchmerzlichen Entwicklung kam, ſo wandte er ſich gegen Auger um und fragte:

„Sie war todt?“

„Entſtellt, unkennbar, vernichtet! aber, ach! ich habe ſie nur zu wohl erkannt!“ fügte der Mörder bei, der ſich beeilte, die Erzählung kurz abzuſchnei⸗ den, als wollte er zugleich ſeine Gewiſſensbiſſe kurz abſchneiden.

Rétif ließ ſich ſodann, mit der Beharrlichkeit und der Verzweiflung der gebrochenen Herzen, den Ein⸗ ſturz, den Brand, den Ruin des Hauſes erzählen; und nachdem er Alles mit den Augen der Einbil—

dungskraft wohl geſehen hatte, ſchaute er Auger an,

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