Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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Was ihn aber hauptſächlich beruhigte, das war die Gegenwart von Auger im Hauſe: der Mann wachte über die Frau, und es werde, Dank ſei es dieſem Schutze, ohne Zweifel Ingénue jeden Augen⸗ blick friſch und geſund zurückkommen.

Es ſchlug halb zehn Uhr Abends, ohne daß Ré⸗ tif ernſtlich in Unruhe gerathen war.

Uebrigens hatte Rétif, um keine Zeit zu verlieren, ein paar Seiten über den Brand und die Plünderung zu ſetzen angefangen; da er aber keine geſchichtliche Erzählungen machen konnte, denn die Preßfreiheit war entfernt noch nicht vollkommen, da er über⸗ dies mit den glühenden Leidenſchaften des Au⸗ genblicks den ſchmerzlichen und nur zu reellen Brand des Aufruhrs wieder zu ſchüren befürchte te,

ſo ſuchte und fand Röétif ein ſinnreiches Mittel, das,

was vorgefallen, zu erzählen, darin, daß er den Brand eines Schloſſes auf dem Lande beſchrieb. Er erſetzte die Aufrührer durch Dorfbewohner in Schlar⸗ ren und die Kaſſe durch einen Futterboden; er nannte Scheunen die Werkſtätten und machte eine ſehr rührende Erzählung vom Einſturze der in Flammen ſtehenden Schafſtälle und dem kläglichen Blöken der Herden; Röveillon endlich verwandelte er in einen ſchlechten Gutsherrn, was ſeiner Novelle ein wenig Körper gab.

Rötif ſchrieb, wie man weiß, nicht, ſondern er ſetzte ſogleich; er war ſchon ganz erhitzt durch ſeine Arbeit, er fing an den wahren Brand über dem falſchen zu vergeſſen, ſelbſt Ingénue zu vergeſſen, als die Thüre des Zimmers ſich öffnete und ein

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