Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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ſtießen ſie einen Schrei aus und zogen ſich haſtig zurück.

Hinter ihnen ſchloß ſich die Thüre wieder.

Das erwähnte Licht ſchien immer vom zweiten Stocke herab. Ein flackerndes Leuchtfeuer, bezeichnete es Chriſtian, wo er ſeine Füße auf den zugleich kothigen, ſchmalen, feuchten und holperigen Stufen aufſetzen ſollte.

Der Geruch dieſes Hauſes war ekelhaft und un⸗ geſund.

Die Luft darin war kalt; man ſah an den Mauern herab Rinnen von Waſſer laufen, das durch die ſchlecht beworfenen Wände ſiekerte.

Chriſtian kam endlich vor die Frau, welche ſo leuchtete, und deren Kopf tief in einer fettigen Haube ſtak.

Es war einer von jenen Typen von Haushäl⸗ terinnen, wie man ſie nur in Paris, der Stadt des elenden Luxus, findet.

Sich von ſolchen Perſonen bedienen laſſen heißt offenbar weniger Sorge für ſich, als für ſie tragen.

Chriſtian war aber nicht da, um Phyſiologie zu treiben. Er warf kaum einen Blick auf die häßliche Duenna und ſuchte mit den Augen einen Platz, wo er ſeine Bürde niederlegen könnte.

Kein Teppich, kein Canapé; nur im Hintergrunde einer Stube ein Bett.

Chriſtian lief auf dieſes Bett zu; doch die Frau

rief:

Nun! was machen Sie denn?. Auf das

Bett' vom Herrn? Gutl das würde nur noch fehlen. Chriſtian blieb, im Herzen verwundet, ſtehen.

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