eine
ſind
ſit velle. oden uleh⸗ ck zu
dem
nun
über
5and ſſers toth⸗
dene inen gen, nach
der
arm⸗ R⸗
ſich
95
Gegen ein Uhr war Ingénue wie gewöhnlich ausgegangen; dieſer Tag war der der ſüßen Träume; ſie hatte in der Gegend von Clignancourt Rendez⸗ vous mit Chriſtian.
Das Rendez⸗vous war mit der gewöhnlichen Ge⸗ ſchwindigkeit vorübergegangen: ſobald ſie ſich bei⸗ ſammen befanden, hatten der junge Mann und die junge Frau keine Idee mehr vom Maße der Zeit; wenn die Nacht herniederſank, begriffen ſie nur, daß die Stunde, zurückzukehren, gekommen war.
Dann führte Chriſtian Ingénue ſo nahe als mög⸗ lich zu ihrem Hauſe zurück; man verabredete Tag und Stunde für ein neues Rendez⸗vous, und man
trennte ſich.
An dieſem Tage hatten ſie wohl ein gewiſſes Geräuſch im Faubourg gehört; da es aber unmög⸗ lich war, die Urſache dieſes Geräuſches zu errathen und, folglich, Argwohn zu faſſen, ſo hatte Chriſtian durch die hinteren Straßen bis auf hundert Schritte von der kleinen Gartenthüre Ingénue zurückgeführt und ſie hier verlaſſen.
Ingénue fand die Gartenthüre offen; dann ſah ſie Rauchwirbel ſich vom Hauſe erheben, und ſie hörte das Geſchrei, das in den Höfen und in den Zimmern erſcholl.
Als ſie näher hinzutrat, ſah ſie brüllende Men⸗ ſchen umherlaufen, und ſie begriff nun, daß all dieſer Lärm, all dieſes Geſchrei vom Hauſe von Réveillon ſelbſt kamen.
Muthig wie jedes keuſche, reine Geſchöpf, dachte ſie, Réveillon laufe ohne Zweifel eine Gefahr, und ſie ſtürzte in die Zimmer.


