Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

eht!

nicht s ſie em⸗ n ſie einer

noch

ſtille aus teten, e. be⸗ die⸗ eine ecken rcht⸗

loren

Pro⸗

von

l an rach. das

89

Wir haben geſagt, das Thor ſei von Anfang an geſchloſſen, und zwar glücklicher Weiſe geſchloſſen geweſen; das Feuer machte das Holz dieſes Thores berſten, und bald verblendete der Rauch das ganze Haus.

Das Auto da Fe dauerte über eine Stunde; der Aufruhr dauerte ſchon einen halben Tag, und dennoch hatten ſich kein Wehrgehänge, kein galonnirter Hut, kein Bajonnet im Faubourg gezeigt.

Woher kam dieſe Trägheit? Es iſt traurig zu ſagen: vom Hofe aller Wahrſcheinlichkeit nach.

Der Tag des 27. April, zu dem wir gelangt ſind, war für die Eröffnung der Reichsſtände feſtge⸗ ſtellt worden. Der Hof, der ihre Zuſammenſetzung kannte, fürchtete nichts ſo ſehr, als dieſe Eröffnung, welche ſchon auf den 4. Mai verſchoben worden war; es handelte ſich darum, es dahin zu bringen, daß ſie am 4. Mai eben ſo wenig eröffnet würde, als ſie am 27. April eröffnet worden war.

Der Hof hoffte nun, dieſer Bande von fünf bis ſechshundert Flenden, dieſen hunderttauſend Neu⸗ gierigen, welche zuſchauten, werden ſich dreißig bis vierzigtauſend Arbeiter ohne Brod und ohne Ge⸗ ſchäft anſchließen; die Plünderung, von der man ein Muſter bei Réveillon geben würde, müßte bei dieſen armen Leuten das unſelige Verlangen erwecken, das gebotene Beiſpiel zu befolgen; man würde zehn bis zwölf reiche Häuſer plündern, und das wäre ein genügender Vorwand, um die Stände zu vertagen und eine Armee in Paris und in Verſailles zu con⸗ centriren.