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weil er die Vermeſſenheit gehabt, ſich des Verbre⸗ chens der Volksbeleidigung ſchuldig zu machen.
Man verfertigte einen ungeheuren Strohmann, noch vier bis fünf Fuß größer als die der Herren Lamoignon und Brienne; was, wie man ſieht, eine ungemeine Ehre für einen einfachen Tapetenhändler war. Man decorirte dieſen Strohmann mit dem großen ſchwarzen Bande, das der Hof der Sage nach Herrn Réveillon ſchicken ſollte; auf die Bruſt des Stroh⸗ manns ſchrieb man ſodann das Urtheil mit dem Verbrechen; wonach man aus dem Faubourg Saint⸗ Antoine gegen die Baſtille, in deren Nähe das Haus des Fabricanten lag, den zugleich grotesken und droh⸗ enden Zug marſchiren ſah.
Vor dem Hauſe von Réveillon angelangt, machte die Menge Halt; man hob ein paar Fflaſterſteine
aus und pflanzte in die Erde die Stange, welche
den Gliedermann trug; man reclamirte von der Ge⸗ fälligkeit der Leute vom Quartier Stroh und Reis⸗ bündel, brennbare Stoffe, welche dieſe halb aus Furcht, halb durch den NReid bewogen, den die reichen Nachbarn immer ihren armen Nachbarn einflößen zu liefern ſich beeiferten; dann hielt man an das angehäufte Material eine Fackel, die Fackel ergriff einen Bund Stroh, und die Menge fing an zu brüllen wie ein Löwe, der ſich, ehe er ſein Frühſtück mit einem Ochſen oder einem Pferde macht, an Haſen oder an Gazellen verſucht.
Doch bekanntlich führt immer eine Idee eine an⸗ dere herbei: nach der Idee, Réveillon im Bildniſſe zu verbrennen, kam der Menge die noch viel ſinn⸗
reichere und noch viel mehr moraliſche, aus dem Dumas, Ingénue. MI. 6


