Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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wolf Réveillon machte, während man ihn im Bild⸗ niſſe verbrennen würde.

Der Ritter von der Wache, der ſich ſo eifrig in die Sache der Herren von Lamoignon und von Brienne gemiſcht hatte, würde ſich ſicherlich nicht in die von Herrn Réveillon miſchen.

Wer war Herr Réveillon? wußte man nur bei Hofe, was bei Herrn Röveillon vorging?

Am 27. April fingen alſo die Barrièren von Paris, gegen neun Uhr Morgens, an den ſchäumen⸗ den Koth paſſiren zu laſſen, den jede Goſſe der Hauptſtadt wie eine Schleuſe ausſpeit und als eine Lebensmaterie aufs Neue ſchafft, wenn der Tag der revolutionären Executionen gekommen iſt.

Mit dieſer Menge verbanden ſich alle Ausgehun⸗ gerten vom Winter, ihre bleichen Wangen und unter ihren Lippen, welche faſt ſo bleich als ihre Wangen, eine doppelte Reihe von bedrohlichen Zähnen zeigend.

Anfangs ſchien dieſe ganze Maſſe keinen ſehr beſtimmten Plan zu haben, und da ſich Niemand ihrem Marſche widerſetzte, ſo war ihr Marſch lang⸗ ſam und zögernd. Dieſe Unglücklichen blieben in Gruppen ſtehen, und mitten unter dieſen Gruppen,

wie es faſt immer geſchieht, nahm ein Redner das Wort, um die Frage zu löſen, ob ſie frei ſeien oder

nicht, und ob ſie nicht, ſobald ſie Wähler haben, in einer Republik ſeien. Ueber dieſen letzten Punkt blieb man im Zwei⸗

fel, doch der erſte, der der Freiheit, wurde bejahend

entſchieden.

Und aus dieſer Freiheit ſchloſſen ſie natürlich

auf das Recht, Réveillon im Bildniſſe zu verbrennen,