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daß er, nachdem er ſelbſt als Arbeiter angefangen, vom Fleiße der Arbeiter gelebt und ſich bereichert hatte.
Es gab aber zu jener Zeit eine Strafe, die man um ſo leichter anwandte, als man bis dahin den Schuldigen nicht viel zu Leide gethan hatte: man verbrannte im Bildniſſe.
Die Brenner, welche eine beſondere Klaſſe der Geſellſchaft zu bilden ſchienen, hatten ſchon einzeln oder mit einander Herrn von Calonne, Herrn von Brienne, Herrn von Meaupeou, Herrn von Lamoig⸗ non und ſogar unſern Freund Dubvis, den Ritter von der Wache, verbrannt. Sie beſchäftigten ſich alſo damit, da ihnen die Gelegenheit geboten war, ein wenig, und zwar auf eine ergötzliche Art, Réveillon den Ariſtokraten, Réveillon das ſchlechte Herz, Réveillon den ſchlechten Bürger zu verbrennen. Wie wäre er erſtaunt geweſen, der naive Handelsmann, hätte er gehört, wie man ihm alle dieſe Titel gab und leiſe an ihn verſchwendete!
Es war übrigens nicht ſchwierig, Herrn Réveillon auf die möglichſt ergötzliche Art zu verbrennen, und man hatte jede Leichtigkeit hiefür.
Réveillon war kein Miniſter; er hatte keine Wachen, keine Schweizer, keine Gitter mit Regimen⸗ tern dahinter aufgeſtellt.
Er wohnte in einem Hauſe, in ſeiner Fabrik hin⸗ ter einem Fenſterwerk, im Hintergrunde eines beſtän⸗ und kaum von einem Hunde beſchützten
ofes.
Man mußte ein wenig ſehen, was dieſer Wehr⸗


