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Gegenwart dieſer ſeltſamen Macht.„Wie ſtark iſt
die heutige Jugend! Ah! wir werden alt. Es ſei! meine Tochter! mache es, wie Du willſt!“
Und er küßte ſie zärtlich.
„Gleichviel,“ fügte er mit bewegter Stimme bei, „beſchleunige immerhin die Gelegenheit; glaube mir, das iſt ſicherer als Alles.“
„Ich beſchleunige ſie,“ erwiederte Ingénue.
„Wie dies? Iſt das ein Geheimniß?“
„Nein, mein Vater. Ich bete!“
Der Philoſoph Röétif ſchüttelte den Kopf..
„Oh!“ ſagte Ingénue,„Gott hat mir noch nie etwas verweigert.“
„Du haſt Glück. Welchem Umſtande ſchreibſt Du das zu?“
„Dem, daß mein einziger und alleiniger Ge⸗
liebter der Schutzengel iſt, den er mir geſandt hat,
um ihm meine Gebete zu übermitteln.“
LVI. Wo der Sturm wächſt.
Wir haben in einem der vorhergehenden Kapitel geſehen, auf welche Art Auger die Angelegenheiten von Réveillon geführt, und wie er ſeine Maßregeln getroffen, um eintretenden Falles eine gewiſſe Quan⸗ tität Gold verfügbar zu finden. Kehren wir zu die⸗ ſen Angelegenheiten zurück.
Wir haben auch geſagt, der Tapetenfabricant ſei
zum Wähler ernannt worden. Fügen wir bei, dieſe
Würde habe ihm viele Feinde gemacht.


