en?“
water, Toch⸗ emach
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„Erinnern Sie ſich denn nicht mehr deſſen, was ich Ihnen geſagt habe, mein Vater?“
„Was haſt Du mir geſagt? Laß hören! denn, wahrhaftig, ich verwirre mich ganz.“
„Ich habe Ihnen geſagt, ſtatt des Gatten ſei der Herr Graf von Artvis in mein Zimmer einge⸗ führt worden.“
„Ah! mein Gott, ja!... Alſo der Prinz! Und, in der That, meine ſchöne, meine keuſche Ingénue war wohl würdig eines Prinzen, würdig eines Kö⸗ nigs, würdig eines Kaiſers!“
„Mein Vater, Sie täuſchen ſich abermals.“
„Wie, ich täuſche mich abermals?“
„Mein Vater, ich habe Ihnen geſagt, und ich wiederhole Ihnen: beim Scheine der Rachtlampe, welche angezündet zu laſſen ich beſorgt geweſen, er⸗ kannte ich den Prinzen...“
„Nun?“
„Als ich ihn erkannte, bat ich ihn, meine Schwäche und meine Ehre zu ſchonen, und, edelmüthig wie ein loyaler Ritter, zog ſich der Prinz als Bieder⸗ mann zurück.“
„Ah! ah! er zog ſich zurück?“
„Ja, mein Vater, und ich muß ſagen, der Herr Graf von Artvis war ſehr gut gegen mich.“
„Vollende doch, mein armes Kind.“
„Aber, mein Vater, ich kann Ihnen nur wieder⸗ holen, was ich Ihnen ſchon geſagt habe.“
„Wiederhole alſo!“
„Nun wohl, ich habe Ihnen erzählt, nach dem Abgange des Herrn Grafen von Artvis, der mich rein und reſpectirt ließ, ſei es Herr Chriſtian, der⸗
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