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von den kleinen Häuſern zu folgen, die der Herr Graf von Artvis zu ſeiner Verfügung geſtellt hatte.
Endlich wurden dieſe Rendez⸗vous, während ſie ihre Unſchuld behielten, ſo häufig, daß Rétif die Ab⸗ weſenheiten ſeiner Tochter zu bemerken anfing. Er befragte Ingénue, Ingénue wich jedoch ſeinen Fra⸗ gen aus.
Er kam auf die Vermuthung, man habe ein Ge⸗ heimniß vor ihm.
Als Vater, wandte er die Liſt an, die den Ehe⸗ männern faſt immer glückt; er gab ſich eines Tags, um die Mittagsſtunde, den Anſchein, als ginge er aus, und ſagte dabei ſeiner Tochter, er habe bei ſeinem Buch⸗ händler zu thun und werde erſt am Abend zurück⸗ kommen; dann legte er ſich in einem Fiacre, am Eingange des Faubourg Saint⸗Antoine, in den Hin⸗ terhalt.
Einen Augenblick nachher ſah er Ingénue von Hauſe weggehen.
Ingénue ſtieg ſelbſt in einen Fiacre; Reétif folgte ihr und ſah ſie hinter dem Invalidenhauſe ausſteigen.
Hier erwartete ſie ein junger Mann.
In dieſem jungen Manne erkannte Rétif de la Bretonne Chriſtian.
Rétif kehrte nach Hauſe zurück; er verſprach ſich eine ſchöne Moralſitung und liebkoſte zum Voraus in ſeinem Geiſte alle Perioden der Rede, die er an ſeine Tochter zu halten gedachte.
Als die junge Frau zurückkam, fand ſie in der That ihren Vater in ſeinen Schlafrock drapirt, und
Dumas, Ingénue. III. 5


