46
„Wen müßte man denn ernennen?“
„Ah! Herr, das iſt es gerade!“ ſagte Auger mit einer geheimnißſchwangern Zurückhaltung.
„Jun, ſo ſprechen Sie, mein lieber Auger.“
„Herr, das Volk braucht Abgeordnete des Volkes.“
„Was nennen Sie Abgeordnete des Volkes?“ fragte Réveillon mit Feſtigkeit, denn er war ſehr auf ſeine Meinungen verſeſſen, und wir ſehen ihn in der Geſchichte wenig um Popularität hinſichtlich der Aufſtände ſich kümmernd erſcheinen.
Auger fühlte, daß er zu weit ging; er hatte ge⸗ hofft, der Ehrgeiz werde die Farbe ſeines Herrn mo⸗ dificiren.
Réveillon wiederholte ſeine Frage.
„Nun,“ ſagte er,„was nennen Sie denn einen Abgeordneten des Volkes? Erklären Sie ſich.“
„Herr,“ antwortete Auger demüthig,„ich treibe nicht Politik; ich bin nicht Wähler.“
„Nun wohl, ich will Ihnen ſagen,“ ſprach Ré⸗ veillon ſich belebend,„ich will Ihnen ſagen, wer meiner Anſicht nach einen vortrefflichen Abgeordne⸗ ten für die Reichsſtände geben würde.“
Hier nahm der wackere Tapetenfabricant eine
Rednerſtellung an und warf ſich in die Bruſt, als ob er ſchon auf der Tribune wäre. „Ich höre ehrfurchtsvoll,“ ſagte Auger. „Vor Allem,“ begann Röveillon,„vor Allem nenne ich den König meinen Herrn.“ Auger verbeugte ſich lächelnd; bis dahin con⸗ promittirte ſich Réveillon nicht. „Ich nenne das Geſetz ſouverainen Gebieter allet
Fr
den
Rä unt Be Co kön mir
lich ich
nur Kir ſoll An
Red pro
Beſ was es
dem
wele pflic


