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Das war eine kleine Rache, die der König und die Königin ſich erlaubten.
Und darum waren dem dritten Stande eben ſo viel Abgeordnete bewilligt worden, als der Adel und die Geiſtlichkeit mit einander hatten.
Allerdings hatte der dritte Stand, mehr oder minder zahlreich, immer nur eine Stimme gegen zwei: man gedachte wohl,— und Herr Necker zuerſt,— die Abſtimmung nach Ordnungen beizubehalten.
Ueberdies würde der dritte Stand, unwiſſend, ungeſchickt, wie er war, keinen andern Weg kennend, als den zum Scherer oder zum Schlächter, zu ehr⸗ furchtsvoll endlich, um Männer von ſeiner Ordnung zu wählen, Adelige, Prieſter ernennen, und folglich die Reihen ſeiner Feinde, das heißt des Adels und der Geiſtlichkeit, verſtärken.
Und dann waren die Adeligen alle Wähler, wäh⸗ rend im Volke die Wähler gewählt werden mußten.
Ferner ſollten die Volksverſammlungen mit lauter Stimme wählen, und das Volk würde es nie wagen, — das war wenigſtens wahrſcheinlich,— laut zu ſagen, was es wollte, widerſtrebte das, was es wollte, dem, was die Geiſtlichkeit, der Adel, die Mi⸗ niſter, die Königin und der König wollten.
Endlich gehörten von den fünf Millionen Wählern beinahe vier Millionen dem Landvolke an: der de⸗ mokratiſche Geiſt der Städte,— man hoffte es noch,
— war nicht in das Landvolk eingedrungen, das
vom Adel beherrſcht, eingeſchüchtert, von der Geiſt⸗ lichkeit unter ihrem Einfluſſe und in Unterwürfigkeit gehalten wurde.
Hatte nicht die Schweiz den Beweis gegeben,


