Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1855)
Entstehung
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ſich bald auf die Höhe des Succeſſes erheben und die Revolution heißen ſollte.

Die Revolution war noch nirgends im Zuſtande der Materie, doch ſie war überall.

Sie war kurz zuvor erſt in der Halsbandſache geweſen: ſeit hundert und fünfzig Jahren von den Königen gereizt, hatten ſich die Richter am König⸗ thum gerächt.

Die Richter, da ſie ſahen, daß der König Ca⸗ glioſtro wollte verurtheilen laſſen, hatten Caglioſtro freigeſprochen.

Die Richter, da ſie ſahen, daß die Königin den Herrn Cardinal von Rohan wollte verurtheilen laſſen, hatten den Herrn Cardinal von Rohan frei⸗ geſprochen.

Die Richter, da ſie auch ſahen, daß der König und die Königin ein Intereſſe hatten, Frau von Lamothe, welche im Beſitze von ſcandalöſen Geheim⸗ niſſen zu ſein ſchien, freiſprechen zu laſſen, hatten Frau von Lamothe verurtheilt; und ſie hatten ſie vielleicht noch weniger verurtheilt als Frau von Lamothe, denn als Jeanne von Valvis, das heißt als von einem Baſtarde von Heinrich II. abſtammend. So hatte ſich der Prozeß ſcheinbar gegen Cag⸗ lioſtro, gegen den Cardinal von Rohan und gegen Frau von Lamothe, in Wirklichkeit aber gegen die Königin gebildet.

Und da der Name von Marie Antvinette, der Eti⸗ quette wegen, nicht auf den Actenſack geſetzt worden war, ſo hatte man auf jede Weiſe conſpirirt, um ihn in den Prozeß zu bringen.