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LII. Wo der Autor genöthigt iſt, ein wenig Politik zu treiben.
Indeß Chriſtian ſo mit ſeiner Genoſſin Ingénue gegen die ehelichen Rechte von Herrn Auger conſpi⸗ rirte, glich dieſer, von allen Seiten gejagt, den Hir⸗ ſchen, welche, nachdem ſie lange geflohen und Liſt ge⸗ braucht, fühlend, daß ſie allmälig müde werden, um⸗ herſchauen, um den Feind zu meſſen, mit dem ſie es zu thun haben, und langſam den Gedanken faſſen, ſich gegen den Jäger und die Hunde zu ſtellen.
Auger fühlte, daß auf Seiten des Prinzen nichts mehr zu thun war: dieſer hatte ihn mit Eclat ver⸗ leugnet, mit Drohungen weggejagt; und ſobald er einer Stütze und eines Lobredners in Chriſtian ſicher war, bekümmerte ſich der Graf von Artois wenig um Alles, was Auger thun konnte.
Der Graf von Artois hatte in Wirklichkeit nur zwei Dinge zu fürchten: einmal, daß er den Adel in einem ſeiner Glieder verletzt, und dann, daß er das Volk in der Perſon von Ingénue beleidigt; was in der Cpoche des achtzehnten Jahrhunderts, zu der wir gelangt ſind, den Prinzen in die unangenehme Lage des Eiſens zwiſchen dem Amboß und dem Hammer verſetzte.
Mit Cyriſtian gegen ſich Lärm, Scandal, Angriff der Edelleute!— welche in dieſem Augenblicke ſehr ſchlimm für das Königthum geſinnt waren, in deſſen Dienſte ſich die Meiſten bei den zu Gunſten der Könige ſeit hundert Jahren unterhaltenen Kriege zu


