Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Auger knirſchte mit den Zähnen.

Doch ohne ſich darum zu bekümmern, fuhr In⸗ génue fort:

Sie ſind wohl auf immer von mir getrennt. Verſuchen Sie keinen Ueberfall, verſuchen Sie keine Tränke, verſuchen Sie keines von Ihren ſchändlichen Mitteln; denn bei jedem Traume gibt es ein Erwa⸗ chen, und wach würde ich Sie umbringen wie einen Hund!

Wie treuherzig ſind Sie! ſagte Auger mit ſei⸗ nem gräßlichen Lächeln des natürlichen Menſchen.

Ja, nicht ſo?... Treuherzig und wahr! Sie ſollen den Beweis davon erhalten!

Sie jagen mich alſo fort?

Durchaus nicht; Sie haben alle äußere Rechte: hier unter meinem Dache wohnen iſt eines.

Ich ſchlage es aus.

Wie Sie wollen.

Später werde ich überlegt haben...

Ich auch, doch ich werde mich nicht geändert haben.

Leben Sie wohl, Madame.

Leben Sie wohl, mein Herr.

So ging Auger aus dem Hauſe weg, als ihn Chriſtian von dem Winkel, wo er ſich verborgen, ſah; ſo ſtanden die Dinge, als ſich Chriſtian nach dem Jardin du Roi wandte, wo im Ingénue ein Rendez⸗ vous gegeben.